Die Sprache des Naturschutzes ist heutzutage eine Sprache des Finanzsektors

EIN GESPRÄCH MIT ANDRE STANDING ÜBER DEN SCHUTZ DER MEERE ALS GESCHÄFTSMODELL DER FINANZINDUSTRIE, DARÜBER WIE SICH NATURSCHUTZ IN ZEITEN VON BLUE ECONOMY GESTALTET UND WARUM DIE HANDWERKLICHE FISCHEREI DAVON KEINESWEGS PROFITIERT
Verkaufte Götter

Der Film Verkaufte Götter –Der neue Markt der Masken (2019) greift hinein in Debatte um Raubkunst und Rückgabe von Artefakten aus deutschen Museen. Der differenziert argumentierende Film führt zu Schauplätzen, dorthin wo alte afrikanische Kunst zum Leben erwacht, in ländliche Regionen Afrikas, wo geheimnisvolle kunstvoll geschnitzte Masken im Tanz lebendig werden, erzählt von Sammelwahn und Raubzügen, von Kult- und Spekulationsobjekten, von Auktionen, Markt und Marketing und dem Streit um die Rückgabe afrikanischer Kunst in Europas Hauptstädten.
Weltwortreisender

Seinen literarischen Durchbruch erzielte er mit seinem Debütroman „Tram 83″. Das Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt, vielfach ausgezeichnet und brachte ihm große internationale Anerkennung ein. Zu den wichtigsten Ehrungen zählen der Grand Prix du Premier Roman der Société des Gens des Lettres sowie der Internationale Literaturpreis des Hauses der Weltkulturen; zudem wurde der Roman für den Man Booker International Prize nominiert.
Frauen stark machen

Interview mit der Kenianerin Mercy Wasai Mghanga während einer mehrtägigen Konferenz von CAOPA (African Confederation of Professional Organizations of Artisanal Fisheries) in Mbour an der Atlantikküste Senegals im November 2021. Anlass dieser Zusammenkunft von Vertreterinnen aus vielen afrikanischen Ländern waren die jährlich stattfindenden Feierlichkeiten zum World Fisheries Day am 21. November.
2022: Das UN-Jahr der handwerklichen Fischerei

Auf einer mehrtägigen Konferenz in Mbour an der Atlantikküste Senegals berieten im November 2021 die Mitglieder des Afrikanischen Verbandes der Kleinfischerei (CAOPA) ihre Pläne und Aktionen für das UN-Jahr der handwerklichen Fischerei und Aquakultur in 2022.
„Wir müssen zu kooperativen Lösungen kommen“

EIN GESPRÄCH MIT PROFESSOR ACHIM SCHLÜTER ÜBER DIE PERSPEKTIVEN DER MARINEN SOZIALWISSENSCHAFT, LOKALES FISCHEREI-MANAGEMENT, DIE RISIKEN DER BLUE ECONOMY UND LOKALE LÖSUNGSSTRATEGIEN
Untie to Tie

Aïcha Diallo, Annika Niemann, Miriam Shabafrouz (Hrsg.):
In Lehrplänen und Schulbüchern werden gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar, zu denen auch Überbleibsel aus kolonialen Zeiten gehören. Auf welche Weise sich koloniale Kontinuitäten diskursiv, bild- und sprachpolitisch niederschlagen, untersuchen die Autor*innen dieses Sammelbandes aus Kunst, Bildung und Wissenschaft mit dem Ziel, ihnen alternative Bilder entgegenzusetzen und neue Sichtweisen zu stärken.
Africa Past & Presence

Neues Projekt!
Begegnungen mit dem Regisseur Med Hondo, der Filmemacherin Hind Meddeb, mit den Musikern Ray Lema und Sam Mangwana, der Schriftstellerin und Politikerin Aimée Gnali, den Künstlern Toma Luntumbue und Emeka Udemba, den Autoren Abdelaziz Baraka Sakin und Phaswane Mpe und dem Menschenrechtsaktivist Emanuel Matondo.
Wie der Klimawandel die Fischerei verändert

Auswirkungen auf die Ernährungsquelle Meer. Eine Broschüre von Brot für die Welt und Fair Oceans.
Autor: Onno Groß
Wer war Matthew Henson?

African Presence
Mittwoch, 21. Juli, 19-21 Uhr
Donnerstag, 22. Juli 10-12 Uhr (Wdh.)
In seinem Logbuch und in seinen Memoiren erinnert sich der US-Amerikaner Matthew Henson an sein bewegtes Leben als Nachfahre von Sklaven und als schwarzer Polarforscher.