Wechselblicke
Die Welt wurde über Jahrhunderte hinweg aus der »westlichen« und vor allem auch aus der »weißen« Perspektive gedeutet; Europa hat die Welt nach seinem Verständnis geformt und seine vermeintlichen Gewissheiten zu universell gültigen Wahrheiten erklärt. WECHSELBLICKE spiegelt und deutet auf kritische Weise die Asymmetrie in afrikanisch-europäischen Beziehungsgeflechten. In biografisch geführten Gesprächen mit dem Gegenüber werden Positionen und Perspektiven ergründet, welche kreative Potenziale für utopische Vorstellungen in Erinnerungsräumen freilegen.
„Postkoloniales Erinnern heißt, die unerzählten Geschichten, die von der Mehrheitsgesellschaft erfolgreich marginalisierten Geschichten, die Geschichte des Widerstands gegen Kolonialismus und Unterdrückung, als Teil der nationalen Geschichte anzuerkennen und in einem europäischen Zusammenhang zu sehen“. (Dr. Ibou Diop)
Walk and Talk! Beim Flanieren – in Frankfurt und Berlin – entstanden die meisten der hier veröffentlichten Texte, ergänzt um persönliche Eindrücke von Veranstaltungen und das Lesen und Deuten von literarischen und künstlerischen Werken der Gesprächspartner*innen.
Afrika trägt viele Masken – ein Portrait des Dichters Muepu Muamba
Im Bauch des Wales
»Ich liebe Widersprüchlichkeiten«
Afrika begehren
„Hör auf zu schießen!“ – Im Gespräch mit Hobskur
Talking Objects – ein Universum des Wissens – Im Gespräch mit der Kuratorin Mahret Ifeoma Kupka