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Passage – Agentur für WeltThemen

Eine Auswahl meiner Tätigkeit als Journalistin, Lektorin und Autorin zeigt die neu gestaltete Homepage.

Ich arbeite gerne in Netzwerken. So auch für das Projekt „AFRICA past & presence“, das in der ersten Jahreshälfte 2021 entstanden ist.

Der Garten rufe das Glück ins Leben und gebe der Seele zeitlose Gefühle, sagt der kongolesische, in Österreich lebende Autor Fiston Mwanza Mujila. Cornelia Wilß beschreibt, wie er das Schriftliche aus der mündlichen Tradition entwickelt, afrikanische Erfahrungen mit europäischen Möglichkeiten verwandelt, Sprache befreit.
13. Juli 2022
Koloniale Denk- und Verhaltensmuster wirkten bis heute nach, so Wolfgang Gieler. Er identifiziert diese in der Wissenschaft und auch in der praktischen Entwicklungszusammenarbeit und wirbt für mehr Offenheit gegenüber anderen Verständnissen von Kultur und Wirtschaft. Dabei trägt er unterschiedliche Auffassungen von Entwicklung, Mensch-Umwelt-Beziehungen und dem Erlangen von Wissen zusammen, die eine alternative Weltsicht zeigen und neue Perspektiven eröffnen.
13. Juli 2022
Es reicht nicht, in der Kolonialzeit gestohlene Kunst zurückzugeben. Es geht aber auch nicht um Schuld. Angestrebt ist eine Auseinandersetzung mit der Geschichte der kulturellen Verletzungen, der Kunst und den traditionellen Materialien, aus der heraus Neues entstehen kann. Cornelia Wilß führte mit der Kuratorin Dr. Mahret Ifeoma Kupka ein Gespräch über TALKING OBJECTS LAB, wuchernde Wunden, wiedergefundenes Wissen und Aussicht auf Heilung.
5. Mai 2022
Im Oktober 2021 erhielt die simbabwische Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga in Frankfurt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mit dem Preis wurde eine Schriftstellerin geehrt, die die schwierige Emanzipation einer schwarzen Frau aus dem ländlichen Rhodesien erzählt und zugleich tief in die Kolonialgeschichte Simbabwes eintaucht.
25. Januar 2022
Aïcha Diallo, Annika Niemann, Miriam Shabafrouz (Hrsg.): In Lehrplänen und Schulbüchern werden gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar, zu denen auch Überbleibsel aus kolonialen Zeiten gehören. Auf welche Weise sich koloniale Kontinuitäten diskursiv, bild- und sprachpolitisch niederschlagen, untersuchen die Autor*innen dieses Sammelbandes aus Kunst, Bildung und Wissenschaft mit dem Ziel, ihnen alternative Bilder entgegenzusetzen und neue Sichtweisen zu stärken.
2. Dezember 2021
“Ja, darum geht es bei allem, marginalisiertes Wissen und Erzählungen sichtbar zu machen, sich Raum für die Individualität und das Kollektive zu schaffen und sich zugleich über die eigene Positionierung gegenüber den hegemonialen Strukturen und dem Wissenskanon klar zu sein und dabei beweglich zu bleiben."
5. August 2021

Fachthemen

EIN GESPRÄCH MIT ANDRE STANDING ÜBER DEN SCHUTZ DER MEERE ALS GESCHÄFTSMODELL DER FINANZINDUSTRIE, DARÜBER WIE SICH NATURSCHUTZ IN ZEITEN VON BLUE ECONOMY GESTALTET UND WARUM DIE HANDWERKLICHE FISCHEREI DAVON KEINESWEGS PROFITIERT
5. Mai 2022
Interview mit der Kenianerin Mercy Wasai Mghanga während einer mehrtägigen Konferenz von CAOPA (African Confederation of Professional Organizations of Artisanal Fisheries) in Mbour an der Atlantikküste Senegals im November 2021. Anlass dieser Zusammenkunft von Vertreterinnen aus vielen afrikanischen Ländern waren die jährlich stattfindenden Feierlichkeiten zum World Fisheries Day am 21. November.
21. März 2022
Auf einer mehrtägigen Konferenz in Mbour an der Atlantikküste Senegals berieten im November 2021 die Mitglieder des Afrikanischen Verbandes der Kleinfischerei (CAOPA) ihre Pläne und Aktionen für das UN-Jahr der handwerklichen Fischerei und Aquakultur in 2022.
25. Januar 2022
EIN GESPRÄCH MIT PROFESSOR ACHIM SCHLÜTER ÜBER DIE PERSPEKTIVEN DER MARINEN SOZIALWISSENSCHAFT, LOKALES FISCHEREI-MANAGEMENT, DIE RISIKEN DER BLUE ECONOMY UND LOKALE LÖSUNGSSTRATEGIEN
25. Januar 2022
Fischereigemeinden sind die ersten Opfer der Aktivitäten von Fischmehlfabriken, die in ganz Westafrika wie Pilze aus dem Boden schießen.
20. März 2021
"Wir sind in Afrika vom Klimawandel stark betroffen. Doch wenn man sich anschaut, wer den Klimawandel verursacht hat, dann ist der Anteil Afrikas daran sehr gering. Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es nicht in dem Ausmaß wie bei Ihnen Schwerindustrien und industrielles Wachstum, die zur Umweltverschmutzung beitragen. "
11. Februar 2021