Afrika trägt viele Masken – ein Portrait des Dichters Muepu Muamba

Die Pflicht zur Einmischung”, der Titel eines Buches des kongolesischen Dichters Muepu Muamba, geht auf ein gleichnamiges Gedicht zurück, in dem er eine Utopie des menschlichen Zusammenlebens entwirft. Diese wird sich jedoch erst dann in Realität verwandeln, wenn Einmischung zur Pflicht erhoben wird. Cornelia Wilß stellt Leben und Werk des Dichters vor, der seit Ende der 1980er-Jahre in Frankfurt lebt.
Das Requiem für Auschwitz – ein Echo des Erinnerns

Roger Moreno-Rathgeb, Komponist und Nachfahre von Sinti, hat mit dem „Requiem für Auschwitz“ ein einzigartiges musikalisches Denkmal geschaffen. Das Werk, 2012 uraufgeführt, ist eine Widmung an die im nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordeten Sinti und Roma
Erinnerungsräume – ein Gespräch mit Ibou Diop

Ibou Diop war vom Berliner Senat damit betraut worden, ein Erinnerungskonzept Kolonialismus zu erarbeiten. Und für die Stiftung Stadtmuseum Berlin ist er in der sogenannten Kompetenzstelle Dekolonisierung tätig – kein einfaches Terrain, weil sich in dieser Stadt ja auseinanderstrebende Vorstellungen über Identitäten und Zugehörigkeiten kreuzen wie sonst kaum an einem anderen Ort in diesem Land.
Umsteuern jetzt! Nur internationale Gerechtigkeit schafft soziale Sicherheit

Soziale Sicherheit ist ein Menschenrecht, das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in zahlreichen internationalen Vereinbarungen verankert ist. Mithilfe von unterschiedlichen Instrumenten, wie Kranken und Rentenversicherungen, Sozialtransferprogrammen oder aktiver Arbeitsmarktpolitik, unterstützen soziale Sicherungssysteme Menschen dabei, sich gegen Lebensrisiken wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Altersarmut abzusichern. Damit leistet soziale Sicherheit einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Bekämpfung von Armut.
Frauenökonomie in der handwerklichen Fischerei

Gemeinhin wird die Fischerei als eine Männerdomäne angesehen. In unserer Vorstellung gehen Männer dem harten Beruf des Fischers nach und schuften auf Fischbooten und Trawlern. Frauen verarbeiten den Fisch zuhause oder verkaufen ihn auf dem Markt. Sie als »Fischerfrauen« zu bezeichnen, führt in die Irre.
Rußflocken, die um die Erde schweben

Alfred Ullrich lebt in Dachau. In seinen Arbeiten Druckgrafik spiegelt sich das bis heute gebrochene Verhältnis der deutschen Mehrheitsgesellschaft zur Minderheit der Sinti und Roma. Ein zentrales Thema in seinem Schaffen ist die Familiengeschichte.
Mare Manuscha – Ausstellung in Oberursel

Die Ausstellung „Mare Manuscha“ von , Alexander Paul Englert in Oberursel. Zu Gast war der Schauspieler Nedjo Osman.
Wer ruderte die Galeeren in der Schlacht von Lepanto?

Eine Ausstellung von Kai Dikhas in Berlin erzählt die historische Seeschlacht von Lepanto aus der Perspektive der Roma neu und lädt dazu ein, genauer hinzusehen.
„Hör auf zu schießen!“ – Im Gespräch mit Hobskur

Der kamerunische Hip Hop-Künstler Hobskur rappt gegen Polizeigewalt. Immer ist sein Engagement aber auch eine Hommage an die Jugend und eine Hommage an die Kultur seines Landes: Kamerun!
Der neue gute Deutsche

Filmgespräch beim Internationalen Filmwochenende in Würzburg. Im Bild von links nach rechts: Florian Hoffmann (Mitorganisator des Festivals), Peter Heller (Filmautor und Regisseur) und Jean-Pierre Félix-Èyoum (Protagonist). Mehr zum Film: