Verkaufte Götter

Der Film Verkaufte Götter –Der neue Markt der Masken (2019) greift hinein in Debatte um Raubkunst und Rückgabe von Artefakten aus deutschen Museen. Der differenziert argumentierende Film führt zu Schauplätzen, dorthin wo alte afrikanische Kunst zum Leben erwacht, in ländliche Regionen Afrikas, wo geheimnisvolle kunstvoll geschnitzte Masken im Tanz lebendig werden, erzählt von Sammelwahn und Raubzügen, von Kult- und Spekulationsobjekten, von Auktionen, Markt und Marketing und dem Streit um die Rückgabe afrikanischer Kunst in Europas Hauptstädten.
Weltwortreisender

Seinen literarischen Durchbruch erzielte er mit seinem Debütroman „Tram 83″. Das Werk wurde in mehrere Sprachen übersetzt, vielfach ausgezeichnet und brachte ihm große internationale Anerkennung ein. Zu den wichtigsten Ehrungen zählen der Grand Prix du Premier Roman der Société des Gens des Lettres sowie der Internationale Literaturpreis des Hauses der Weltkulturen; zudem wurde der Roman für den Man Booker International Prize nominiert.
»Ich liebe Widersprüchlichkeiten«

Der gebürtige Senegalese Dr. Ibou Coulibaly Diop promovierte in Potsdam über Michel Houellebecq und beschäftigt sich mit dem ästhetischen, literarischen und philosophischen Wert der Globalisierung. Das Gespräch über die Universalität afrikanischer Literaturen, das Wurzelgeflecht von Identitäten, das Denken in Widersprüchen und was Decolonize Berlin bedeutet wurde 2021 geführt.
Das Sichtbarwerden der Schwarzen Zivilisationen

Gespräch mit Maguèye Kassé Cornelia Wilß: Herr Professor Kassé, Sie beschäftigen sich auf vielfältige Weise mit Politik und Kultur im Senegal. Neben vielen anderen Aufgaben
Afrika begehren

Ein mit Gespräch Boniface Mongo-Mboussa geführt von Muepu Muamba und Cornelia Wilß anlässlich der Litprom-Literaturtage Weltwandeln in französischer Sprache 2017 in Frankfurt am Main.
„Hör auf zu schießen!“ – Im Gespräch mit Hobskur

Der kamerunische Hip Hop-Künstler Hobskur rappt gegen Polizeigewalt. Immer ist sein Engagement aber auch eine Hommage an die Jugend und eine Hommage an die Kultur seines Landes: Kamerun!