Afrikas Zeugen – eine Filmdatenbank zur deutschen Kolonialgeschichte

Die neue Filmdatenbank „Afrikas Zeugen“ auf der Plattform „History Open“ des Instituts für Zeitgeschichte stellt authentische, ungekürzte Interviews mit afrikanischen Zeitzeug:innen der deutschen Kolonialzeit frei zur Verfügung, die der Dokumentarfilmer Peter Heller in den 1970er bis 1990er-Jahren in Tansania, Namibia und in Kamerun geführt und gefilmt hat.

Die neue Filmdatenbank „Afrikas Zeugen“ auf der Plattform „History Open“ des Instituts für Zeitgeschichte stellt authentische, ungekürzte Interviews mit afrikanischen Zeitzeug:innen der deutschen Kolonialzeit frei zur Verfügung, die der Dokumentarfilmer Peter Heller in den 1970er bis 1990er-Jahren in Tansania, Namibia und in Kamerun geführt und gefilmt hat. Die Plattform verlinkt auf Anfrage direkt zur Datenbank, in der die Originalaufnahmen zur Sichtung kostenlos verfügbar sind. Zudem stehen synchron alle übersetzten Transkripte der Zeugenaussagen für Forschende bereit. 

„Mit diesem Pilotprojekt zeigen wir: Es gibt Filme – aber keine ‚Filmreste‘, die sonst einfach entsorgt werden. Diese dokumentarischen Aufzeichnungen sind ein lebendiges gesellschaftliches Gedächtnis. Geschichte darf nicht vergessen werden – sie muss am Leben bleiben!“, betont Peter Heller. Der Filmemacher stellt im Kino des DFF anhand anschaulicher Beispiele Interviews sowie ihre Entstehungsgeschichte vor und führt in die Nutzung der Datenbank ein.

Zu Gast: Peter Heller

Moderation: Cornelia Wilß

Mittwoch, 20. Mai 2026, 13.00 – 14.30 Uhr 
DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (Kino)