Frauen sind das Rückgrat der handwerklichen Fischerei in Westafrika. Sie verarbeiten meist kleine Schwarmfische, welche sie lokalen Fischern abkaufen, vermarkten den Fisch zu erschwinglichen Preisen und sichern mit ihrer Arbeit das tägliche Einkommen
und die Ernährung ganzer Küstengemeinschaften. Und doch bleiben sie in den Entscheidungsstrukturen des lokalen Fischereimanagements und in Strategien zur Ernährungssicherheit viel zu oft außen vor. Frauen in der handwerklichen Fischerei organisieren sich in Kooperativen und Netzwerken, um sich gegenseitig wirtschaftlich und sozial zu stärken. Sie teilen Infrastruktur, Wissen und Marktzugang, verhandeln gemeinsam Preise und unterstützen sich in Krisenzeiten solidarisch. So entsteht eine starke Frauenökonomie, die auf Eigeninitiative, Zusammenhalt und gemeinsamer Verantwortung basiert.
Die ausführliche Broschüre ist bei Fair Oceans zu lesen.






